Trüffel im Wartburgkreis – Naturfunde, Forschung und Trüffelanbau
Der Wartburgkreis umfasst nach der Fusion mit Eisenach rund 137.115 Hektar. Davon werden etwa 63.229 Hektar landwirtschaftlich genutzt, rund 52.433 Hektar sind Wald. Im Landkreis leben etwa 155.000 Menschen.
Für die Trüffelforschung ist die Region besonders interessant: Unterschiedliche kalkhaltige Ausgangsgesteine und Böden treffen auf Landwirtschaft, Wälder, Parks, Gärten und Siedlungsräume. Unsere Untersuchungen zeigen, dass Burgundertrüffeln (Tuber aestivum) an ganz unterschiedlichen Standorten vorkommen.
Gleichzeitig stellt sich eine zweite Frage: Welche landwirtschaftlichen Flächen bieten Voraussetzungen, um künftig produktive Trüffelkulturen im Wartburgkreis zu etablieren?
Ein Wochenende für die Trüffelforschung im Wartburgkreis
2021 wurde Wutha-Farnroda zum Ausgangspunkt einer besonderen Wochenendveranstaltung. Von Freitagabend bis Sonntagmittag unterstützten erfahrene Trüffelsucher der Forschungsgruppe Hypogäen (FGH) unsere Untersuchungen im Rahmen des Forschungsprojektes „Trüffelanbau in Thüringen“.
Das Ziel war klar: Wir wollten neue Vorkommen von Tuber aestivum in Kalkgebieten unterschiedlicher Erdzeitalter nachweisen, Erkenntnisse über ihre Verbreitung gewinnen und gleichzeitig landwirtschaftliche Flächen auf ihre mögliche Eignung für den Trüffelanbau betrachten.
Untersucht wurden an diesem Wochenende Gebiete um Eisenach sowie im Wartburgkreis, Unstrut-Hainich-Kreis und Landkreis Schmalkalden-Meiningen.
Erst planen, dann draußen überprüfen
Die Untersuchungsgebiete wurden vorab anhand geologischer und topografischer Karten, digitaler Kartendienste und Wetterdaten ausgewählt. Besondere Aufmerksamkeit galt Gebieten mit Muschelkalk, Keuper, Zechstein, Jura und kalkhaltigem Löss.
Erst anschließend begann die Feldarbeit mit den Trüffelhunden. So verbindet sich Kartenarbeit mit Erfahrung, Standortbeurteilung und der feinen Nase der Hunde.
Spezialisten und Trüffelhunde gemeinsam auf Spurensuche
Über die Forschungsgruppe Hypogäen sind erfahrene Trüffelsucher aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands miteinander vernetzt. Für die Untersuchung im Wartburgkreis kamen neben Anja Kolbe-Nelde, Karin Gaitan, Lothar Gehlen und Thomas Wittich am Samstag auch Heidrun Spellerberg mit Wilma hinzu.
Heidrun reiste eigens aus der Nähe von Würzburg an. Sie hatte als erste Trüffelsucherin in Deutschland bereits mehr als 100 verschiedene Hypogäenarten nachgewiesen.
Solche Weiterbildungsveranstaltungen verbinden deshalb mehrere Ziele: Erfahrungsaustausch, praktische Weiterbildung und gemeinsame Forschungsarbeit.
Ein Vormittag – rund ein Dutzend neue Trüffelstellen
Bei der ersten Untersuchung des damaligen Eisenacher Kreisgebietes konzentrierten wir uns auf den Raum zwischen Eisenach, Stockhausen, Dürrer Hof und Mittelhof.
Verstärkt durch die erfahrenen Suchteams der Forschungsgruppe Hypogäen konnten innerhalb nur eines Vormittags rund ein Dutzend Trüffelstellen neu nachgewiesen werden.
Das Ergebnis verdeutlicht weniger eine außergewöhnliche Seltenheit als vielmehr etwas anderes: Wo erfahrene Trüffelsucher geeignete Lebensräume gezielt auswählen und mit gut ausgebildeten Hunden untersuchen, wird die unterirdische Pilzwelt plötzlich sichtbar.
Nicht wochenlang suchen – gezielt untersuchen
Bei solchen Einsätzen werden keine bekannten Trüffelstellen abgesucht. Die Untersuchungsräume werden vorbereitet, vor Ort beurteilt und anschließend gezielt überprüft.
Die Erfolge zeigen, was wenige gut vorbereitete Spezialisten mit leistungsfähigen Trüffelhunden innerhalb kurzer Zeit über die tatsächliche Verbreitung von Hypogäen herausfinden können.
Trüffeln zwischen Gartenabfällen, Steinen und alten Dachziegeln
Ein Fundbereich zwischen Dürrer Hof und Eisenach widersprach auf den ersten Blick nahezu jedem romantischen Bild eines Trüffelstandortes.
Über Jahre waren dort vermutlich aus einer benachbarten Kleingartenanlage Abfälle abgelagert worden. Zwischen Hausmüllresten, Steinen, alten Dachziegeln, Flaschen und Glasscherben konnten sich dennoch Trüffeln entwickeln.
Für uns sind gerade solche Standorte interessant. Sie werfen Fragen nach Wasser, Nährstoffangebot, Bodenveränderung, Kalkversorgung, Symbiosepartnern und Konkurrenzpilzen auf.
Dass Trüffeln an einem ungewöhnlichen Standort wachsen, bedeutet nicht automatisch, dass Müll ihre Entwicklung fördert. Der Fund zeigt vielmehr, wie wichtig es ist, die tatsächlichen ökologischen Bedingungen eines Standortes zu untersuchen, statt ihn allein nach seinem äußeren Erscheinungsbild zu beurteilen.
Ein Tipp für Trüffelsucher – erst die Bäume lesen
Auch Parkanlagen können interessante Untersuchungsräume sein. Übersichtstafeln mit eingezeichneten oder benannten Baumarten liefern einem erfahrenen Trüffelsucher dabei erste Hinweise.
Stimmt der geologische Rahmen, lässt sich anschließend prüfen, welche vorhandenen Bäume und Sträucher als Ektomykorrhizapartner infrage kommen. Bei unserer Untersuchung zeigte eine HCl-Tropfprobe zudem deutlich freien Kalk im Boden an.
Damit konnte die Suche weiter eingegrenzt werden – und war erfolgreich.
Der Hund sucht nicht allein
Erfolgreiche Trüffelsuche ist mehr als einen Hund über eine Fläche laufen zu lassen. Kartenkenntnisse, Geologie, Bodenbeurteilung, Pilzökologie und Kenntnisse möglicher Symbiosepartner helfen, potenziell interessante Bereiche zu erkennen.
Erst dieses Wissen macht aus der Hundesuche eine gezielte Untersuchung.
Seebach – Alba findet die erste Trüffel gleich nach der Ankunft
Das gemeinsame Wochenende begann am Freitagabend in Wutha-Farnroda. Lothar Gehlen, geprüfter Pilzberater und erfahrener Trüffelhundeführer, war mit seiner Lagotto-Hündin Alba eigens aus Oberhausen angereist.
Noch am Rand einer Gartenkolonie in Seebach zeigte Alba unmittelbar nach der Ankunft eine erste Fundstelle von Tuber aestivum an.
Eine erneute Untersuchung am folgenden Tag bestätigte den Erfolg.
Solche Funde zeigen zugleich, dass Trüffelvorkommen nicht auf große Waldflächen beschränkt sind. Auch Übergangsbereiche zwischen Gärten, Gehölzen und Siedlungen können geeignete Lebensräume bieten.
Mihla – im Vorbeifahren einen möglichen Trüffelstandort erkannt
Auf der Fahrt von Eisenach in Richtung Unstrut-Hainich-Kreis fiel Anja Kolbe-Nelde in Mihla ein potenziell interessanter Bereich auf. Auf der Rückfahrt wurde dieser Eindruck überprüft.
Auf dem Gelände eines Seniorenheims standen Haselnuss und Linde unmittelbar nebeneinander – zwei interessante Ektomykorrhizapartner. Eine HCl-Probe reagierte stark und zeigte freien Kalk im untersuchten Bodenmaterial an.
Nun kamen Jette und Alba zum Einsatz. Sie bestätigten die Einschätzung und fanden gleich mehrere Trüffeln.
Die Untersuchung beginnt bereits beim Beobachten
Ein potenzieller Trüffelstandort wird nicht erst interessant, wenn ein Hund dort etwas findet. Landschaft, Vegetation, Geologie und mögliche Symbiosepartner liefern schon vorher Hinweise.
Genau deshalb gehört für uns auch die aufmerksame Fahrt durch ein Untersuchungsgebiet zur Feldarbeit. Wer gelernt hat, mögliche Lebensräume zu erkennen, sieht eine Landschaft mit anderen Augen.
Steinbach – spontane Untersuchung im Zechsteingebiet
Auch die Zechsteingebiete des Wartburgkreises standen im Blickpunkt. Auf der Fahrt durch den Raum Bad Liebenstein entschied sich Lothar Gehlen bei Steinbach spontan, einen interessant erscheinenden Bereich mit Alba genauer zu untersuchen.
Wieder bestätigte der Hund die Standortbeurteilung. Wenig später konnte Lothar den Fund beim gemeinsamen Treffen in Meiningen präsentieren.
Jeder neu entdeckte Standort erweitert das Bild über die Verbreitung der Trüffeln in Thüringen. Gerade Funde in unterschiedlichen geologischen Ausgangssituationen sind deshalb für unsere Arbeit besonders interessant.
Eine Trüffel gefunden – jetzt beginnt die eigentliche Forschung
Für eine einfache Kartierung genügt zunächst der Nachweis einer Trüffelart. Für unsere Arbeit stellen sich danach jedoch wesentlich mehr Fragen: Warum wächst die Trüffel genau hier? Warum ist eine Stelle produktiv und eine andere nicht?
Dafür „zerlegen“ wir ausgewählte Trüffelstandorte gedanklich in zahlreiche einzelne Faktoren. Vereinfacht ausgedrückt erstellen wir eine ökologische IST-Aufnahme des Standortes.
Dazu gehören beispielsweise Vegetation und Symbiosepartner, Bodenaufbau, Kalkversorgung, Durchwurzelung, Wasserverhältnisse, Exposition und weitere Standortmerkmale. Ergänzend werden Bodenproben analysiert.
Auch das Bodenleben wird untersucht
Damit endet die Untersuchung noch nicht. Unsere universitären Partner betrachten zusätzlich die mikrobiellen Gemeinschaften im Boden.
So entsteht aus einem einzelnen Trüffelfund Schritt für Schritt ein umfassenderes Bild des Lebensraumes.
Bei der beschriebenen Wochenendaktion stand zunächst die Ermittlung neuer Nachweise im Vordergrund. Besonders interessante Standorte können anschließend für weitergehende Untersuchungen ausgewählt werden.
Von natürlichen Trüffelstandorten für den Anbau lernen
Natürliche Vorkommen sind für uns keine Vorlage, die einfach kopiert werden kann. Sie sind vielmehr Forschungsräume, in denen sich Zusammenhänge beobachten und neue Fragen entwickeln lassen.
Warum bilden sich an bestimmten Stellen viele Fruchtkörper? Welche Rolle spielen Boden, freier Kalk, Wasser, Symbiosepartner und die übrige Pilzgemeinschaft? Welche Bedingungen verändern sich im Jahresverlauf?
Die Erkenntnisse aus solchen Untersuchungen werden mit Erfahrungen aus eigenen Versuchsanlagen und bestehenden Trüffelkulturen verbunden.
Forschung als Grundlage des Thüringer Modell®
Das Thüringer Modell® betrachtet Trüffelanbau deshalb als zusammenhängendes Produktionssystem. Standort, Boden, Trüffelpilz, Symbiosepartner, Pflanzsystem, Wasserführung sowie Boden- und Vegetationsmanagement werden aufeinander abgestimmt.
Das Ziel ist nicht, möglichst viele Hektar zu bepflanzen, sondern geeignete Flächen möglichst produktiv zu entwickeln und langfristig zu bewirtschaften.
Trüffelanbau im Wartburgkreis – vom Kleingarten bis zur professionellen Kultur
Mit mehr als 63.000 Hektar landwirtschaftlicher Fläche bietet der Wartburgkreis zahlreiche Flächen, die für eine genauere Prüfung interessant sein können.
Dabei muss eine Trüffelkultur keineswegs immer mehrere Hektar groß sein. Möglichkeiten reichen vom Trüffelgarten auf kleiner Fläche über landwirtschaftliche Nebenerwerbsmodelle bis zur professionell bewirtschafteten Trüffelanlage.
Die ersten Kulturen im Wartburgkreis sind bereits angelegt. Damit folgt auf die Erforschung natürlicher Trüffelvorkommen nun der nächste spannende Schritt: In den kommenden Jahren können aus Naturfunden erstmals Wartburger Trüffeln aus gezieltem landwirtschaftlichem Anbau werden.
Trüffelanbau planen-Boden prüfen-Trüffelbäume bestellen-Trüffel kaufen
Erst prüfen – dann in eine Trüffelkultur investieren
Dass Burgundertrüffeln natürlich im Wartburgkreis vorkommen, bedeutet nicht, dass jede landwirtschaftliche Fläche automatisch für den wirtschaftlichen Anbau geeignet ist.
Vor der Anlage sollten unter anderem Bodenaufbau, Bodenart, pH-Wert, freier Kalk, Wasserhaushalt, Durchwurzelbarkeit und Wasserversorgung untersucht werden. Anschließend müssen Trüffelart, Symbiosepartner, Pflanzsystem und Bewirtschaftung auf den Standort abgestimmt werden.
Trüffelbäumchen für den Wartburgkreis – der Pilz steht im Mittelpunkt
Beim Trüffelanbau werden zwar Bäume und Sträucher gepflanzt – produziert werden soll jedoch die Trüffel.
Der Baum oder Strauch ist notwendiger Ektomykorrhizapartner und damit Bestandteil einer landwirtschaftlichen Pilzkultur. Deshalb genügt es nicht, irgendeinen „Trüffelbaum“ auf irgendeine kalkhaltige Fläche zu setzen.
Trüffelpilz, Symbiosepartner, Pflanzenqualität und Standort müssen zusammenpassen.
Frische Burgundertrüffeln aus Thüringen kaufen
Bis die jungen Kulturen im Wartburgkreis ihre ersten eigenen Ernten hervorbringen, sind frische Burgundertrüffeln aus Thüringer Anbau bereits saisonal erhältlich.
Für Restaurants, Hofläden und Genießer rund um Eisenach und im Wartburgkreis bietet sich damit schon heute die Möglichkeit, eine hochwertige Thüringer Spezialität kennenzulernen.
Entscheidend für den Genuss sind nicht nur Art und Größe einer Trüffel. Frische, Reife, Qualität und fachgerechte Verwendung bestimmen wesentlich das Aroma auf dem Teller.
Erfolgreicher Trüffelanbau beginnt vor der Pflanzung
Eine Trüffelkultur wird nicht dadurch erfolgreich, dass mykorrhizierte Bäume gekauft, gepflanzt und anschließend sich selbst überlassen werden.
Viele Entscheidungen, die den späteren Ertrag bestimmen können, fallen bereits bei Standortwahl und Planung. Deshalb stehen bei unserem Verfahren Standortprüfung und Anbaukonzept vor dem Kauf größerer Pflanzenmengen.
Eine Trüffelkultur etablieren statt nur Bäume pflanzen
Diese Unterscheidung ist für das Verständnis des Trüffelanbaus entscheidend: Der Baum ist der Partner – der Trüffelpilz ist der eigentliche Kulturorganismus.
Wer den Trüffelanbau aus Sicht des Pilzes plant und bewirtschaftet, trifft andere Entscheidungen als jemand, der lediglich eine Baumkultur anlegt.
Perspektive: Wartburger Trüffeln für die regionale Küche
Mit den bereits angelegten Kulturen entsteht eine interessante Perspektive: Trüffeln könnten künftig nicht nur im Wartburgkreis gefunden, sondern gezielt angebaut, mit ausgebildeten Hunden geerntet und regional vermarktet werden.
Aus einer bislang weitgehend unsichtbaren Pilzwelt kann damit eine neue regionale Wertschöpfung entstehen.
FAQs – Trüffel und Trüffelanbau im Wartburgkreis
Wachsen Burgundertrüffeln im Wartburgkreis?
Ja. Die Forschungsgruppe Hypogäen konnte bei gezielten Untersuchungen Tuber aestivum an mehreren Stellen im Wartburgkreis nachweisen. Dazu gehören unterschiedliche Lebensräume in und außerhalb von Siedlungsbereichen.
Gibt es auch bei Eisenach Trüffeln?
Ja. Bei einer ersten Untersuchung des Gebietes zwischen Eisenach, Stockhausen, Dürrer Hof und Mittelhof konnten erfahrene Suchteams innerhalb eines Vormittags rund ein Dutzend Trüffelstellen nachweisen.
Wo können Trüffeln im Wartburgkreis wachsen?
Nicht nur im Wald. Nachweise gelangen beispielsweise an Gartenrändern und in Siedlungsbereichen. Entscheidend sind geeignete Ektomykorrhizapartner sowie passende Boden- und Standortbedingungen.
Warum sind Muschelkalk, Zechstein und andere kalkhaltige Gebiete interessant?
Die Geologie liefert wichtige Hinweise auf mögliche Suchgebiete. Kalkhaltige Ausgangsgesteine können Bedingungen schaffen, die für die Burgundertrüffel interessant sind. Sie allein beweisen jedoch weder ein natürliches Vorkommen noch die Eignung einer Fläche für den Anbau.
Kann man im Wartburgkreis Trüffeln anbauen?
Grundsätzlich ja. Erste Trüffelkulturen wurden bereits angelegt. Ob eine konkrete Fläche geeignet ist, sollte jedoch vor der Pflanzung fachgerecht untersucht werden.
Ist jeder natürliche Trüffelstandort auch eine gute Anbaufläche?
Nein. Naturvorkommen und landwirtschaftliche Anbaueignung sind zwei unterschiedliche Fragen. Für eine Trüffelkultur müssen zusätzlich unter anderem Bodenaufbau, Wasserverfügbarkeit, Bewirtschaftbarkeit und die langfristigen Produktionsbedingungen beurteilt werden.
Was ist eine ökologische IST-Aufnahme eines Trüffelstandortes?
Dabei wird ein ausgewählter Fundort anhand zahlreicher Standortfaktoren untersucht und dokumentiert. Boden, Vegetation, Symbiosepartner, Kalk, Wasserverhältnisse und weitere Merkmale können dabei ebenso eine Rolle spielen wie Laboruntersuchungen und Untersuchungen der Mikroorganismen im Boden.
Kann ein kleiner Garten für Trüffelanbau ausreichen?
Grundsätzlich können auch kleinere Flächen für einen Trüffelgarten interessant sein. Entscheidend sind Standortbedingungen, vorhandene Vegetation, Wasserversorgung und ausreichend Raum für die Entwicklung der Kultur.
Reicht es, Trüffelbäumchen zu pflanzen und den Boden zu kalken?
Nein. Erfolgreicher Trüffelanbau ist wesentlich komplexer. Trüffelpilz, Symbiosepartner, Boden, Wasser, Pflanzsystem und spätere Kulturführung müssen zusammenpassen. Eine Trüffelkultur ist ein biologisches Produktionssystem und keine bloße Baumpflanzung
Wann wird es Trüffeln aus dem Wartburgkreis zu kaufen geben?
Erste Trüffelkulturen sind bereits angelegt. Wann die ersten nennenswerten Ernten einsetzen, hängt von Standort, Kulturentwicklung und Bewirtschaftung ab. Bis dahin sind saisonal bereits frische Burgundertrüffeln aus Thüringer Anbau erhältlich.
Sie haben noch weitere Fragen zum Trüffelanbau?
Wenn Sie ernsthaft am Trüffelanbau interessiert sind, formulieren Sie Ihre Fragen und nehmen dann mit uns Kontakt auf.